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Langsam wird es ernst – oder Househunting und „First Contact“

Langsam wird es ernst und so haben Hannah und ich uns dann doch nicht völlig überraschen zu lassen und haben für einen Vorabbesuch uns in den Flieger geschwungen.

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Nach gerade einmal 2:50h Flugzeit sind wir morgens früh in Manila gelandet

Die Immigration war kein Problem, da wir die Stolpersteine vom letzten Mal kannten und es nur noch ein paar Klicks in der App waren.

Auch die wenigen ATMs die funktionierten konnten uns diesmal nicht mit Umtauschgebühren austricksen und so ging es dann per Grab zur Adresse des ersten Hauses. Wir waren zwar viel zu früh, aber konnten schonmal ein wenig die Gegend erkunden und zu unserem Erstaunen war auch der potentielle Vermieter schon vor Ort und so konnten wir schon eine Stunde früher die ersten zwei Häuser besichtigen und beim ersten -wir kannten es schon von einem Video- waren wir super positiv überrascht.

Das zweite Haus war dann nicht so ganz wie erwartet, aber Grundstück und Lage waren toll.

Zu Fuß haben wir uns dann auf den Weg zur Schule gemacht und konnten ein wenig die Umgebung erkunden. Die Guards an der Schule waren super freundlich und schon hat uns unser HR abgeholt und ja: Auf den Philippinen sind die Menschen herzlich.

Obwohl es ein langes Wochenende war, gab es neben Kaffee (den wir nach der Nacht auch dringend brauchten) eine mega schöne Schulführung und als ob das nicht schon genug wäre, kam dann auch noch der Schulleiter mit seiner Familie und der erste positive Eindruck aus der Ferne, hat sich nochmal gefestigt und es war uns schon wirklich unangenehm, dann doch gehen zu müssen – der Zeitplan war straff.

Danach haben wir uns noch ein wunderschönes Haus angeschaut, welches aber irgendwie dann doch zu klein für uns war.

Weiter ging es dann zum Kaffeetrinken mit einer Familie, die demnächst geht und „zack“ haben wir dann gleich noch ein Auto probegefahren und gekauft. Wie dann die Bürokratie der Umschreibung läuft, wird sicher ein bis zehn eigene Beiträge hergeben.

Danach ging es dann ab ins Hotel nach Makati. Auch hier hat Grab wieder prima funktioniert und auch der Verkehr war lange nicht so schlimm, wie erwartet.

Nach einer Runde im Pool, haben wir es uns dann erstmal im Zimmer gemütlich gemacht und nach der lange fälligen Dusche gab es dann Abendessen beim Japaner und das Abendprogramm stand an: Schlaf nachholen…

Am nächsten Morgen gab es ein hervorragendes Frühstück und wir hatten noch etwas Zeit (bevor wir spontan noch einige Besichtigungen mit einem Makler hatten, den uns die Schule empfohlen hatte), Makati zu erkunden. Hier lasse ich jetzt einfach mal die Bilder sprechen.

Die Besichtigungen waren im Übrigen super, aber wir haben unseren Favoriten gefunden und jetzt heißt es „Warten auf den Mietvertrag“…

Die Überraschung am Pier Oder: Was ist mit unserem Auto passiert?

Unbefugte Nutzung, leerer Tank und warum ihr euch unbedingt absichern solltet

Schnell, einfach – und riskant?

Wer in Thailand unterwegs ist und auf eine Insel übersetzen möchte (z. B. wie wir nach Koh Phayam), steht schnell vor der Frage: Wohin mit dem Auto?

Auch wir gaben für unseren Songkrantrip unser Auto direkt am Pier ab. Die Übergabe war unkompliziert und typisch thailändisch:

  • Schlüssel abgeben
  • kurzer Austausch
  • kein Formular, keine Dokumentation

Und schon ging es weiter aufs Boot.

Klingt praktisch – ist es auch. Aber genau hier beginnt das Risiko.

Nach der Rückkehr: Irgendwas stimmt hier nicht…

Direkt als wir (4 Stunden früher als geplant) am Parkplatz ankamen, fielen uns mehrere Dinge auf:

  • Das Auto war offensichtlich deutlich bewegt worden
  • Der Tank war plötzlich fast leer
  • Der Innenraum war stark verschmutzt, und überall lag Zigarettenasche – obwohl wir Nichtraucher sind.

Die Situation wirkte insgesamt immer skurriler und nach genauerem Hinsehen wurde es immer deutlicher… Zuerst dachte ich, ich halluziniere, aber als Hannah meine Kopfrechenkünste per Taschenrechner bestätigt hatte war klar:

Unser Auto wurde in unserer Abwesenheit über 200 Kilometer gefahren – ohne unser Wissen oder unsere Zustimmung.

Und dann noch ein Schaden…

Beim ersten Tankstopp entdeckten wir außerdem einen Schaden am Fahrzeug, der vor der Abgabe nicht da war (und zuerst unterm Dreck versteckt lag). Der Fairness halber: Er wurde sofort reguliert und es ist wieder alles in Ordnung.

Unsere Absicherung vor Ort

Um uns rechtlich und organisatorisch abzusichern, haben wir:

  • die unbefugte Nutzung
  • sowie den entstandenen Schaden

bei der örtlichen Polizei gemeldet.

Grundlage dafür waren unsere eigenen Nachweise:

  • Fotos vom Zustand vor der Abgabe
  • Bilder nach der Rückgabe
  • dokumentierte Auffälligkeiten (z. B. Tankstand, Innenraum)

Diese Meldung dient vor allem als offizielle Absicherung, falls es später zu weiteren Forderungen oder Unklarheiten kommt, zumal das Grenzgebiet zu Myanmar nicht ganz unkritisch ist.

Was dahintersteckt oder die „typische“ Praxis in Thailand

Gerade an kleineren Piers oder bei informellen Parkservices ist es nicht unüblich, dass:

  • Fahrzeuge umgeparkt oder sogar genutzt werden
  • Schlüssel unkompliziert weitergegeben werden
  • es keine klare Dokumentation gibt

Was lokal oft pragmatisch gemeint ist, kann für Reisende schnell problematisch werden.

Unsere wichtigsten Tipps für euch

1. Schlüssel nur abgeben, wenn es wirklich nötig ist!

Wenn möglich: selbst parken oder offiziellen Parkplatz wählen.

2. Zustand IMMER dokumentieren

  • Video rund ums Auto
  • Fotos vom Innenraum und Tankstand

Das ist eure wichtigste Absicherung

3. Nutzung klar ansprechen (haben wir verpasst)

Fragt direkt nach:

  • „Bleibt das Auto hier stehen?“
  • „Wird es bewegt?“

4. Bei Rückgabe genau hinschauen

Achtet auf:

  • Innenraum (Geruch, Sauberkeit, Asche etc.)
  • Tankstand
  • Sitzposition und Details

Oft sind es die kleinen Hinweise

5. Im Zweifel: Polizei einschalten

  • Vorfall melden
  • Beweise sichern
  • alles dokumentieren

Das schafft Klarheit und schützt euch. Die Polizei war im Übrigen super hilfsbereit, freundlich uns sehr Lösungsorientiert, wenn sie auch den Sachverhalt ähnlich skurril zu finden schien.

6. Ruhig, aber bestimmt kommunizieren

In Thailand gilt:

Freundlich bleiben – aber klar auftreten

So haben wir neben einem Schuldeingeständnis auch direkt die Entschädigung für den Schaden erhalten.

Fazit: Praktisch – aber nicht ohne Risiko

Das Parken am Pier ist bequem – aber man gibt Kontrolle ab.

Unsere Erfahrung zeigt:

Es kann nicht nur um kleine Unannehmlichkeiten gehen, sondern um unerwartete Nutzung des eigenen Fahrzeugs – mit konkreten Folgen.

Mit der richtigen Vorbereitung könnt ihr euch jedoch gut schützen.

Unsere wichtigste Empfehlung

Dokumentiert alles – und gebt den Schlüssel nur ab, wenn ihr euch wirklich sicher seid.

Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?

Schreibt uns gerne in die Kommentare oder per Nachricht – wir freuen uns über den Austausch.

Songkran 2026 – Koh Phayam

Unsere letzten Ferien in Thailand, wohin soll es gehen?

Für unsere letzten Ferien als Inlandstouristen standen noch einige Ziele auf der Liste und wir haben uns für eine kleine Insel an der Grenze zu Myanmar entschieden.

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Am frühen Morgen um kurz nach 6 ging es los. Da unser MG schon verkauft ist, die erste lange Fahrt mit dem Ford und was soll ich sagen: Auch der inzwischen 15 Jahre alte Kleinwagen hat sich als ziemlich komfortabel und vor allem sparsam erwiesen..

Mit einem Verbrauch von unter 6 Litern haben wir die erste Etappe gut geschafft. Diese führte uns über inzwischen sehr gut ausgebaute Straßen die gut 600 Kilometer in nur 8 Stunden in Richtung Süden, wo wir kurz vorm Pier in Ranong eine Übernachtung in einem super schönen Hotel gebucht hatten. Zum Abendessen ging es in das eher verschlafene Stadtzentrum in ein sehr schönes Restaurant mit burmesischer Küche. Der nächste Haken auf unserer kulinarischen Checkliste.

Die Kinder konnten nach der Fahrt im Fluss am Hotel spielen und so kam schon sehr schnell Urlaubsstimmung auf.

Am nächsten Morgen sind wir dann zum Pier gefahren, haben das Auto abgestellt und mit dem Frachtboot übergesetzt – ein Erlebnis, dass man nicht jeden Tag oder bei jedem Inseltrip hat.

Das Hotel war super schön, direkt am Meer gelegen und einfach entspannt.

Die Insel selber ist eine absolute Oase der Ruhe. Wenige Touristen und keine „Rollerassis“, so dass wir beim Erkunden per Roller keine Angst haben mussten von irgendwelchen Gestalten umgefahren zu werden. Auch kulinarisch gab es wieder eine Menge zu bieten und die Strände sind traumhaft schön.

Freitag morgen ging es dann mit dem Speedboat zurück, da wir am Abend wieder zu Hause sein wollten, am Pier gab es dann eine Überraschung, aber dazu gibt es einen eigenen (lesenswerten) Beitrag 😉

Herbstferien 2025 – Koh Tao

Es ist einfach unglaublich, wie schnell die Zeit hier vergeht. Gefühlt gestern, habe ich meinen dritten Durchgang eingeschult und schon ist das Quartal rum – Die Herbstferien sind da. Ich selber habe lange gezögert, da ich mir die wunderschönen Erinnerungen an 2001 nicht kaputt machen wollte, aber die Sorge war unbegründet.

Freitags ist die Schule für mich schon früh zu Ende und so ging es dann am Mittag bereits ins Auto und nach Chumphon. Hier haben wir wieder unseren üblichen Zwischenstopp auf der Südroute eingelegt und uns ausgeschlafen.

Ein Bild von unserem Hotel in Chumphon

Nach einem einfachen Frühstück und einer kurzen Shoppingtour ging es dann zum Anleger zur schon vorgebuchten Fähre. Auch in der Nebensaison ist das einfach sicherer. Dass das auch schief gehen kann, haben wir vor 4 Jahren schon einmal erlebt und dieses Mal waren wir etwas schlauer 😉

2001 haben wir die Überfahrt noch mit dem Nachtboot gemacht, diesmal war es die Highspeed-Fähre und so waren wir nach gut 1:45h am Ziel.

Am Hafen hat uns dann das Taxi abgeholt und in unser kleines, aber wirklich cooles Hotel gebracht, schreibt gerne für Details und ich schicke den Kontakt.

Wie sonst auch, waren wir wieder mit Rollern unterwegs und die Insel ist schon etwas anspruchsvoller, aber inzwischen ist das auch mit den Jungs gar kein Problem mehr. Die Preise waren aber erstaunlich niedrig und so ärgert man sich dann auch nicht über einen Regentag.

Highlights war im Übrigen die faszinierende Unterwasserwelt, auch wenn wir nur von verschiedenen Stränden aus losgeschnorchelt sind. Blöderweise ohne GoPro, die sich hier wirklich gelohnt hätte.

Schildkröten, Rochen und sogar Haie haben die ohnehin schon bunte Kulisse noch mit einem „Wow-Effekt“ gekrönt.

Sommerferien 2025 – Malaysia

Für die Sommerferien standen wir mal wieder vor einem Luxusproblem: Wohin?

Nach vielen Vorüberlegungen, die wir mal wieder alle über den Haufen geworfen haben, ging es nach Malaysia.

Das Taxi war wieder unkompliziert vorbestellt, allerdings haben die bescheuerten Guards am Hintereingang unseres Compounds scheinbar alles drangesetzt, unseren Plan scheitern zu lassen und den Fahrer nicht reingelassen. Der musste dann einen 30 minütigen Umweg auf sich nehmen und damit steckten wir dann doch im Hauptverkehr im Stau…

Der Fahrer kannte glücklicherweise Schleichwege über das Flughafengelände und so ging dann doch noch alles problemlos.

Rasierer und Nagelfeile waren bei der Sicherheitskontrolle kein Problem, die Sonnencreme und das spezielle Shampoo schon…

Manchmal sind Flugreisen schräg.

Vom Don Muaeng ging es dann schnell und problemlos nach Kuala Lumpur.

In KL angekommen lauert natürlich die Taximafia, aber Grab und Bolt funktionieren hier super. Der Flughafen liegt gut 45 Minuten außerhalb, die Gelegenheit sich schonmal den hiesigen Verkehr zu betrachten.

Das Hotel war leider eine ziemlich Bruchbude -schreibt übers Formular, wenn ihr den Namen möchtet, ich werde hier nicht öffentlich jemanden anprangern- aber verkehrstechnisch gut gelegen. Der Pool war aber o.k.

Ob Grab, Bolt oder Öffis ist eigentlich egal, der Transport ist asiatisch bequem und etwas günstiger als in Bangkok.

Die Stadt ist mega grün, sauber und recht leise und für Südostasien-Neulinge sicher ein EInsteigertipp.

Viel mehr schreibe ich jetzt nicht und lasse einfach mal die Bilder wirken.

Ziemlich am Rand von KL findet ihr die Batu Caves, die ihr auf keinen Fall verpassen solltet.

Völlig anders als geplant, ging es dann erstmal von KL nach Melakka und die Cameron Highlands mussten etwas warten. Melakka ist eine wunderschöne kleine Stadt südlich von KL mit einer sehr umfangreichen Geschichte, geprägt von portugiesischen, britischen und niederländischen Einflüssen.

Mit dem Bus ging es dann weiter in die Cameron Highlands.

Eigentlich hatten wir uns den Mossyforest vorgenommen, aber die super nette Rezeptionistin vom Hotel hat uns davon abgeraten und eine tolle Alternative, den Coral Hills Trek empfohlen. Ohne Guide wars knifflig und es gab ein paar Blessuren, der Blick vom Gipfel war es aber wert.

Typisch für die Cameron Highlands sind die riesigen Teeplantagen. Schon beeindruckend, aber auch erschreckend, wenn man bedenkt, wie viel Wald dafür gerodet wurde. Ein Schauspiel ist es aber trotzdem und eine schöne Wanderung bei kühlen 17 Grad hat auch ihren Charme.

Noch ein nächtlicher Blick vom Balkon, bevor es dann per Bus weiter nach Georgetown ging.

Nach einer längeren Busfahrt, die wir wieder über Redbus gebucht haben ging es dann nach Penang, genauer noch Georgetown. Hier hatten wir ein megaschönes Apartment mit Blick über die Gurnsey Bucht, die aber leider auch immer weiter zugebaut wird. Dafür gibt es einen schönen Park mit tollem Spielplatz vor der Tür und einige Malls und Essensmöglichkeiten direkt um die Ecke.

Etwa 5 Minuten mit dem Grab entfernt, liegt dann das eigentliche Herz Penangs: Georgetown

Georgetown zu beschreiben ist nicht wirklich einfach. Man muss es sehen, riechen und einfach die Stimmung spüren.

Auch die Jetty’s, einfache auf dem Wasser erbaute Siedlungen, sind einen Abstecher wert.

Ebenfalls wunderschön, aber etwas außerhalb findet man auch den beeindruckenden Kek Lok Si Tempel, der sich in den letzten 25 Jahren -zum Glück- nicht verändert hat.

Nach 3 Tagen Georgetown / Penang, ging es dann weiter zur letzten Station: Langkawi.

Die Busfahrt war ziemlich chaotisch, da der Bus zum einen Verspätung hatte und dann gefühlt an jeder Milchkanne angehalten hat. Die ganze Fahrt hat dann mal eben 2 Stunden länger gedauert als geplant und so mussten wir zur vorgebuchten (sollte man wirklich machen) Fähre in Kuala Perlis rennen. Mehr oder weniger mit einem Sprung, haben wir es dann aber geschafft.

Unser Hotel lag direkt am Hauptstrand, allerdings nicht für jemanden, der Ruhe oder entspanntes Strandflair sucht. Eher eine Mischung aus Phuket (Patong) und Pattaya. Abends wurde es dann aber deutlich ruhiger und nach verschwinden der Jetskis dann sogar schön.

Die Abreise ging dann völlig glatt und vom Fähranleger in Kuala Perlis ging es dann per Grab nach Arau und da in den Regionalzug nach Padang Besar, der Grenzstadt.

Dort angekommen ging es dann völlig unkompliziert zur Immigration für die Ausreise und dann standen wir im Niemandsland. Wirklich beeindruckend, die letzte Landgrenze habe ich vor 24 Jahren zu Fuß überquert. Etwas, was einem bei Flugreisen gar nicht bewusst wird.

Die Einreise nach Thailand war entgegen aller schlechten Googlerezensionen, super einfach und angenehm. Als in Thailand lebende Ausländer konnten wir nur nicht einfach durchgehen und den Touristempel „kassieren“, sondern mussten ins Büro vom Stationschef. Der war super freundlich und wusste auf Anhieb, wie der Reentry Stempel gestempelt wird und nach 5 Minuten hatten wir heimischen Boden unter den Füßen.

An der Bahnstation dann etwas, woran ich nicht gedacht hatte: Thailand liegt eine Stunde zurück und so hatten wir viel Zeit auf den Zug nach Hat Yai zu warten. Schön war der Bahnhof trotzdem.

Per Zug ging es dann 3. Klasse nach Hat Yai zum Flughafen. Ein unfassbar tolles Erlebnis.

Nach einem unspektakulären Flug und einer Taxifahrt, waren wir dann am frühen Freitag Morgen wieder zu Hause. Erschöpft, glücklich und zufrieden.

Songkran 2025

Dieses Jahr stand leider, oder auch zum Glück kein Besuch in Deutschland an. Letztes Jahr haben wir leider meinen Papa beerdigen müssen, dieses Jahr standen wir dann vor einem Luxusproblem. Wohin in den Ferien?

Die letzten Schulwochen waren für alle anstrengend, aber hey: Wir haben die BLI 3.0 gemeistert und die Schule darf das Gütesiegel weiterführen, Erholung war nötiger denn je.

Nach etwas Rechereche haben wir uns für Koh Lanta entschieden, unsere bisher längste Reise in den Süden.

Der obligatorische Snackstopp bei 7/11 durfte natürlich nicht fehlen.



Da knapp 900km in Thailand einer Weltreise gleichkommen, haben wir wieder einen Zwischenstopp in Chumphon eingelegt. Das Hotel war eine alte Industriehalle, die mit viel Liebe zum Detail zu einem Boutiquehotel umgestaltet wurde.

Großzügige Zimmer und freundliches Personal haben den Zwischenstopp sehr angenehm gemacht, so dass wir am nächsten Tag problemlos zu unserem eigentlichen Ziel weiterfahren konnten.



Kurz vor der Fähre sollte man nicht einfach durchfahren, sondern auf der linken Seite an der Ticketbude anhalten und in unserem Falle 130 Thaibaht bezahlen. Fährt man vorbei, wird man am Pier freundlich darauf hingewiesen, dass man umdrehen und ein Ticket lösen muss.



Die Fahrt dauert nur ca 10 Minuten und schnell ist man auf der kleineren der beiden Inseln. Eine kurze Autofahrt später verlässt man diese von Mangroven gesäumte Insel und landet auf der großen Hauptinsel mit tollen Stränden.

Unser Hotel ist für Paare und Alleinreisende eher nichts, aber für Familien mit Kindern ein Traum.



Da unsere gute Fee beim entstauben leider das Netzwerkkabel gelöst hat, konnte ich leider nichts mehr schreiben – umso mehr Zeit zum entspannen.

Nur so viel: Wir haben eine neue Lieblingsinsel. Alle Annehmlichkeiten, die man braucht und trotzdem verschlafenes Inselfeeling, nur Songkran gab es auch hier eine kleine Wasserschlacht 😉



Auch wenn es nicht viel Text gibt, lasse ich jetzt einfach mal die Bilder für sich sprechen.



Am Montag ging es dann zurück. Eine Nacht in einem Motel und dann zum Abschluss noch eine Übernachtung im wunderschönen Amari in Hua Hin und zu Hause angekommen, sind die Akkus richtig voll für den Endspurt in diesem vierten Jahr.


Ein besonderer Tagesausflug nach Talad Noi

Unsere Februarferien waren bisher ziemlich durchwachsen, dafür gab es heute ein absolutes Highlight. Schon lange wollten wir einmal das Künstlerviertel Talad Noi erkunden.

Diese Woche gab es obendrein noch ein besonderes Event: Die Elephant Parade.

Das jetzt genau zu beschreiben wäre jetzt ziemlich kompliziert, man muss es erleben. Wer auf den Link klickt, kann aber das Wichtigste einmal nachlesen.

Kurzgefasst, geht es um den guten Zweck, unterstützt durch tolle elefantastische Kunstwerke.

Dieses Mal schreibe ich nicht viel und hoffe, dass die Bilder mehr sagen, als Worte. Spaß gemacht hat die Rallye auf jeden Fall.

Weihnachten und Silvester auf den Philippinen

Nach dreieinhalb Jahren Familienurlauben in Thailand haben wir uns 2024 auf ein neues Abenteuer eingelassen: die Philippinen. Das Inselparadies, das nur etwa vier Flugstunden von Thailand entfernt liegt, war unsere Wahl für unseren ersten Urlaub außerhalb Thailands



Heiligabend begann für uns mit einem gemütlichen Weihnachtsessen mit der Familie. Das vorab gebuchte Taxi kam pünktlich um 19:30 Uhr und nach etwa 45 Minuten Fahrt waren wir am Flughafen Don Mueang.

Da aufgrund der ungewöhnlichen Gebührenregelung ein Online-Check-in keine Option war, entschieden wir uns für den Check-in vor Ort. Am Terminal gab es eine riesige Schlange, aber zum Glück funktionierte der Self-Check-in reibungslos. So gab es vier zusammenhängende Sitzplätze und wir konnten in den Familienurlaub starten.


Mit nur ein paar Minuten Verspätung ging es dann los nach Manila, wo wir nach knapp 3 Stunden und einem ziemlich holprigen Flug müde, aber gut angekommen sind.



Bevor wir unseren Anschlussflug nach Cebu antreten konnten, mussten wir zunächst einen bürokratischen Schritt meistern. Für die Einreise auf die Philippinen ist eine Registrierung beim Government erforderlich. Am einfachsten geht das mit App vom Government, allerdings ist ein stabiler Internetzugang nötig. Zum Glück hatten wir ein Roamingpaket unseres thailändischen Telefonanbieters.

Nach der Registrierung war die Immigration dann kein Problem. Nach einem Frühstück am Flughafen ging es schließlich zum Anschlussflug nach Cebu.


Am Zielort verlief alles reibungslos. Am Terminal konnten wir mit unserer thailändischen Karte ohne Probleme Bargeld abheben. Abhebungen sind allerdings auf 10000 PHP begrenzt und es werden 250 PHP Gebühr fällig, die Bangkok Bank berechnet ebenfalls nochmal 100 THB. Je nach Wechselkurs lohnt es sich also durchaus, bereits vorher Geld zu tauschen. Mit dem Taxi ging es dann zum Southern Bus Terminal in Cebu City. Nach einer etwa 20-minütigen Fahrt erreichten wir die überfüllte Schalterhalle. Tickets für den Bus nach Moalboal gab es für rund 800 Pesos.

Knapp 30 Minuten später startete der Bus zum ersten Ziel. Die kleine Hotelanlage in Moalboal lag etwa 15 Gehminuten vom Ortszentrum entfernt. Das Hoteleigene Restaurant und der Pool waren perfekt, um den ersten Abend entspannt ausklingen zu lassen.


Ursprünglich wollten wir Schnorcheln und mit Sardinen schwimmen, aber das raue Meer hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Stattdessen ging es dann zum Canyoneering bei den Kawasan Falls. Ein echtes Erlebnis für die ganze Familie.

Nach einem etwa 25-minütigen Fußmarsch erreichten wir mit unseren Guides die oberste der drei Ebenen. Die nächsten drei Stunden ging es durch beeindruckende Canyons. Schwimmen, Wandern durch den Fluss und natürliche Wasserrutschen haben ohne Ende Spass gemacht. Seilschaukeln und Sprünge aus bis zu zehn Metern Höhe waren dann das absolute Highlight.




Nächster Stopp: Siquijor

Von Moalboal ging es weiter nach Siquijor oder auch „Isla de Fuego“. Der Transport war zwar recht zeitaufwändig, aber auch wieder ein Erlebnis.

Mit dem Bus ging es zunächst nach Bato, dann mit dem Tricycle zum Liloan-Santander-Port und dann mit dem Boot nach Dumagette. Dort haben wir dann die Tickets nach Siquijor ergattert und weitere eineinhalb Stunden Bootsfahrt später waren wir dann am Hafen von Siquijor.



Für 500 Pesos ging es dann mit dem Tricycle weiter zu unserem Hotel in Maria, einer kleinen Anlage mit Pool und nur 9 Zimmern. Um es vorweg zu nehmen, die Anlage ist hübsch, aber in die Jahre gekommen, das Personal aber absolut liebenswürdig. Der Ort allerdings ist winzig und touristisch kaum bis gar nicht erschlossen und für Familien kein wirkliches Highlight, aber dazu später mehr.



Was macht man aber nun? Wie auch zu Hause, haben wir erstmal Roller gemietet und die Insel erkundet. Die Ringstraße umrundet die Insel einmal komplett und hat man keine Lust die 77 Km am Stück zu fahren, kann man an vielen Stellen auch „quer durch“ abkürzen.

Lohnenswert ist eine Fahrt zum höchsten Punkt der Insel, wo man einen beeindruckenden Rundumblick genießen kann. Das Geländer am Aussichtsturm ist allerdings nicht wirklich gut in Schuss und macht denen in Thailand nicht nur Konkurrenz 😉


Bei der Inselerkundung konnten wir mal wieder nicht auf einen Wasserfall verzichten, allerdings ging es nicht zu den bekannten (und total überfüllten) Cambugahay Falls, sondern zu den Lagaan Falls. Lange nicht so voll und Spaß garantiert.





Da wir es auf Cebu nicht geschafft haben zu Schnorcheln, wollten wir das jetzt nachholen. Aber welche Tour oder welcher Anbieter? Nach etwas Recherche ist Hannah dann auf das Tubod Marine Sanctuary gestoßen. Dieses liegt im Bezirk San Juan und war mit den Rollern gut zu erreichen. Einmal angekommen, zahlt man 100 PHP Eintritt (die Kinder waren frei) und noch mal 100 PHP pro Kopf für eine Schnorchelausrüstung. Leider hatten wir keine Unterwasserkamera dabei, aber was sich hier gezeigt hat, kannten wir bisher noch nicht. Keine 10 Meter vom Strand entfernt begann ein Riff mit bunten, lebendigen Korallen und die ersten Meeresbewohner nach weiteren 3 Metern waren Anemonenfische (Nemos) und dann auch völlig zutraulich. So haben wir den Tag an diesem wunderbaren Strand verbracht und „zwischendurch“ dann einfach mal die Masken auf und losgeschnorchelt.


Silvester haben wir uns dann auf Empfehlung auf den Weg zum Salagdong Beach gemacht. Eine Besonderheit an diesem Strand ist das Steil abfallende Wasser, so dass man bereits nach einigen Metern -bei Niedrigwasser- nicht mehr stehen kann. Türkisblau, glasklar und tief. Mehr kann man eigentlich nicht sagen und das Springen vom Felsen war mal wieder ein Spaß für die ganze Familie.



Nach einer kleinen vom Hotel organisierten Silvesterparty, ging es dann am 1. Januar mit der Fähre über Bohol zurück nach Cebu.

Die Fahrt dauerte insgesamt etwa 5 Stunden und wieder einmal war der Transport die Herausforderung. Viele Taxifahrer weigerten sich das Taximeter einzuschalten, also erstmal laufen. In einer ziemlich düsteren Seitenstraße haben wir dann aber doc ein Taxi mit einem sehr freundlichen Fahrer finden können und es ging zum Hotel.

Das Familienzimmer war mega groß, sauber und mit den zwei Stockbetten -unten Kingsize, oben 1m- gerade für die Kinder ein besonderes Erlebnis. Ziemlich müde und hungrig vom langen Reisetag haben wir uns dann wieder auf die Suche nach etwas zum Abendessen gemacht und auch das war mal wieder etwas kniffelig. Zwar gibt es Mc Donalds und JolliBee an jeder Ecke, aber da wir schon den Mittagssnack beim Bienchen hatten, wollten wir ziemlich ambitioniert etwas typisches für die Philippinen finden. Es ist dann ein Japaner geworden…

Am letzten Tag ging es dann noch einmal nach Cebu City. Da aber Benni nicht ganz fit war, haben wir uns auf das Fort und das Magellan Kreuz als Sehenswürdigkeiten beschränkt.



Nach dem Sightseeing ging es dann nochmal ins Hotel und wir konnten noch bis 23:30 schlafen. Gepackt war schon und um kurz nach Mitternacht hat uns dann das Hotelshuttle zum Flughafen gebracht. Beim Checkin gab es dann eine böse Überraschung: Sitze in den Reihen 4,5, 19 und 25. Laut Checkinpersonal gäbe es keine anderen Plätze mehr, der Flieger sei voll. Beim Boarding gab es dann aber eine schöne Überraschung. Als Familie durften wir als erste ins Flugzeug und die Cabincrew war ziemlich verwundert über unsere Sitzplätze. Nachdem wir kurz erklärt haben, was man uns beim Checkin gesagt hatte, hat man uns sofort umgesetzt und wir hatten Plätze in einer Reihe. Für eine Billigairline absolute Spitzenklasse!


Nach 4 Stunden Flug hatten wir dann wieder heimischen Boden unter den Füßen und vom schlitzohrigen Taxifahrer einmal abgesehen ging es dann reibungslos nach Hause, wo -nach einem leckeren Frühstück bei Hannahs Mama- unser Housesitter mit glücklichen Hunden auf uns gewartet hat.


Stellt sich noch die Frage: Würden wir es wieder machen? Ich würde sagen Jein! Auch wenn es traumhaft schön war, haben die Transportwege unglaublich viel Zeit in Anspruch genommen und auch die Essenssituation war nicht immer „glücklich“. Thailand verdirbt einen in dieser Hinsicht doch sehr, aber das Urlaub machen und Leben in einem Land fernab seines Geburtslandes ist, haben wir auch in Thailand an vielen Ecken und Enden erlebt und wer weiß…

Silvester 2021 – Koh Phangan

Unser erster Jahreswechsel in der neuen Heimat stand an und damit die Frage: Wohin?

Da es ja noch Covid gab, war die Wahl schwierig und zwar nicht, weil es nichts gab, sondern eher das Gegenteil. Thailand war trotz Sandbox noch ziemlich leer und die Preise weit im Keller. Wir haben uns dann für Koh Phangan entschieden und zwar mit unserem Pickup.



Damals noch ziemlich naiv, haben wir uns ohne Reservierung der Fähre auf den Weg nach Surat Thani gemacht und haben dann am Pier eine „böse“ Überraschung erlebt. Die Fähre war voll und wir hätten zwei Tage warten müssen, aber auch damals war schon klar, dass es in Thailand immer eine Lösung gibt.

Hier war es die Nachbarinsel Samui, denn die Fähre war kein Problem und von Samui gibt es täglich mehrere Verbindungen an unser eigentliches Ziel.

Der nächste Fehler war es, auf Google Maps zu vertrauen, aber seht euch die Straßen ruhig selber an.


Nach einem halben Tag auf Samui, sind wir dann endlich am Ziel angekommen und der „Aufwand“ hat sich gelohnt.

Wir hatten über AirBnb ein super schönes Ferienhaus gemietet und konnten unseren ersten richtigen Urlaub genießen.




Bevor es dann nach Hause ging, gab es dann die ersten Bamboo-Tattoos, aber dazu schreibe ich bestimmt ein anderes Mal noch einen eigenen Beitrag.

Einziger wirklicher Wermutstropfen war dann, dass auf der Rückfahrt (9 Stunden lagen noch vor uns) die Klimaanlage aufgegeben hat, aber überlebt haben wir es trotzdem.